Feb 22, 2014

ZBox und XBMC

In meinem letzten Beitrag habe ich ja den Raspberry Pi vorgestellt. Dieser eignet sich super als Home-Mediacenter. Möchte man aber das XBMC mit seinen Vorzügen voll ausnutzen, kommt man mit dem Raspberry Pi leider schnell an seine Grenzen. Da wir den Mediacenter immer mehr nutzten, habe ich mich für eine leistungsstärkere Variante entschieden: Die ZBox von Zotac. Diese gibt es in sehr vielen verschiedenen Varianten (mit oder ohne Blueray-Player, oder sogar ganz kompakt). Auch von den Leistungsstufen kann man sich das ganze auf die eigenen Bedürfnisse anpassen, was sich natürlich auch im Preis wiederspiegelt. In meinem Fall viel die Wahl auf die ZBox ID18, dazu noch 2gb Ram und schon konnte es losgehen. Als Speichermedium kam zunächst ein USB-Stick zum Einsatz. Die Installation des XBMC war wieder schnell erledigt, aber schon bei der Installation war der Leistungszuwachs stark bemerkbar.

Nach der Installation wurde schnell klar, dass die Anschaffung sich gelohnt hatte. Da das Betriebssystem aber nach wie vor über den USB 2.0-Port laufen musste, dachte ich mir nach kurzer Zeit, ob man das System noch etwas perfomanter gestalten könnte. Für günstige 25,-€ bestellte ich mir eine 32gb SSD-Festplatte. Da die Mediadateien sowie auf dem NAS liegen, sind 32gb vollkommen ausreichend. Das Resultat nach dem Einbau….WOW. Hardwaretechnisch war unser Mediacenter nun gut ausgestattet.

Den Raspberry Pi, der nun übrig war, wollte ich dann am Fernseher im Schlafzimmer verwenden. Dazu sollte die Datenbank zentralisiert auf dem NAS liegen, damit Mediadateien immer nur einmal eingelesen werden müssen und man zum Beispiel bei Serien immer genau sieht, welche Episode man schon gesehen hat. Das Einrichten der zentralen Datenbank werde ich aber in meinem nächsten Beitrag erklären.

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