Aug 23, 2011

Bau und Modellierung

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Entscheidung, welches Holz wir nehmen, viel auf OSB-Platten. Diese bekommt man sehr günstig im Baumarkt und sie lassen sich recht einfach bearbeiten. Je besser man im Vorfeld plant, um so leichter kann man sich den Aufbau gestalten. Wir haben die Teile schon weitestgehend im Baumarkt zuschneiden lassen.

Hier sind die Wände erstmal nur zusammengestellt. Als nächstes mussten erstmal die Bodenplatte mit den Seitenwänden und der Rückwand verschraubt werden. Um den Innenausbau leichter durchführen zu können, haben wir den Rest der Holzteile (Front, Decke) noch nicht verschraubt. Man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen 🙂

 

 

Nachdem dieser Schritt getan war, wendeten wir uns erstmal der Inneneinrichtung des Terrariums zu. Dazu haben wir eine allseits bewerte Methode benutzt. Styropor lässt sich sehr einfach verarbeiten, ist leicht und macht so wunderbar viel Dreck 🙂

Wir wollten den Leos ordentlich viel Platz zum klettern bieten und haben somit die gesamte Rückwand mit Styropor beklebt. Die Styroporwand wurde später dann natürlich noch bearbeitet, es soll ja so echt wie möglich aussehen. Zuvor aber sollten noch ein paar Plattformen ihren weg in die Terrariumsbaustelle finden. Dabei ist der eigenen Kreativität keine Grenze gesetzt.

Zum Zusammenkleben der einzelnen Teile lässt sich wunderbar Silikon nehmen. Beim Auftragen des Silikons sollte man so viel Abstand wie möglich vom Rand lassen, da sich das Styropor beim späteren Bearbeiten noch zusammenzieht.

Da auch Wüstenterrarien ein gewisse Luftfeuchte haben sollten, sollte man immer ein Schälchen mit Wasser im Terrarium aufbauen. Desweiteren kann doch das Tier den Durst löschen, wenn durch die Nahrung nicht genug Flüssigkeit aufgenommen wird. Um das Ganze optisch mit in das Gesamtbild mit einzuarbeiten, habe ich in die Rückwand ein Plastikrohr eingefasst. Durch erwärmen mit einem Heisluftfön habe ich das Rohr unten gekrümmt und dann komplett mit Styropor umbaut. Zum Schluss habe ich noch eine kleine Wasserrinne modelliert, die dann das Wasser in das Schälchen laufen lässt. Wie das ganze dann funtkionieren soll wird später noch erklärt.

Nachdem die ganzen Teile mit Silikon verklebt wurden, konnte damit begonnen werden, die Strukturen noch etwas zu verfeinern. Das ganze sollte ja zuletzt dann aussehen, wie eine richtige Felswand. Dazu reicht es zunächst an einigen Stellen wieder ein bisschen vom Styropor herauszuschnitzen. Die weitere Modellierung übernimmt dann der Heißluftfön. Am Besten, man testet erstmal an einer unkritischen Stelle, inwieweit sich das Styropor verformt, wenn man den Heißluftfön darauf richtet. Man findet recht schnell raus, welcher Abstand geeignet ist, um den entsprechenden Effekt zu erzielen.

Da sich das Styropor durch die Hitze zusammenzieht, kann es an den Klebestellen zwischen den Styroporstücken zu Spalten kommen, die man so weit es geht vermeiden sollte, da sich später dort gerne Heimchen oder Grillen verstecken können. Um die entstandenen Spalte zu füllen, habe ich Bauschaum verwendet. Dabei ist aber zu bedenken, dass der Bauschaum stark aufquillt, also vorsichtig damit umgehen und lieber erstmal etwas weniger sprühen. Überschüssiger Bauschaum lässt sich aber später einfach mit einem Cutter abschneiden, sobald der Schaum ausgehärtet ist

Die Styroporarbeiten sind dann soweit abgeschlossen. Weiter geht es nun mit der Versiegelung

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