Aug 31, 2010

Neues eigenes Projekt – Eigenen V-Server aufsetzen

Ubuntu-Logo Seit nunmehr einigen Jahren habe ich meine ganzen Webinhalte von einem guten Freund (www.kips-world.de) auf seinem Root-Server verwalten lassen. Das heisst sämtliche Homepages sowie meine E-mails wurden von dem Server gehostet. Nun ist es aber an der Zeit, sich etwas eigenes zu holen. Nach kurzer Beratung entschied ich mich dann für einen Virtuellen Server von Host-Europe. Der Virtuelle Linux Server hat ein gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Als Distribution wird Ubuntu verwendet und man besitzt volle Root-Rechte sowie 50 GB Festplattenplatz. Der Traffic ist unbegrenzt.

Aber das Anmelden des Servers ist noch die geringste Arbeit. Man bekommt vom Hoster nur ein mit Ubuntu aufgesetztes Linuxbetriebssystem mit den nativen Funktionen und Programmen. Die spezielle Auslegung, d.h. Webserver, Datenbanken, E-mail-Empfang und -Versand muss noch installiert bzw. konfiguriert werden.

Dabei steht einem nur die Konsole zur Verfügung. Es gibt keine grafische Oberfläche. Das hat den Vorteil, dass man erst gar nicht auf die visuelle Bedienung von z.B. Windows zurückgreifen kann, was von vorn herein ein tieferes Einarbeiten in die Materie erfordert.

Vor längerer Zeit hatte ich mich schon intensiver mit Linux auseinander gesetzt. Damals installierte ich mir einen eigenen Homeserver auf einer Gentoo-Distri. Seitdem hatte Linux eigentlich immer wieder nur ein kurzes Gastspiel auf meinem Rechner, obwohl das Intresse an diesem Betriebssystem immer vorhanden war, aber aufgrund fehlender Zeit ein tieferes Einarbeiten meist nicht möglich war.

Aus diesem Grund sehe ich das jetzige Aufsetzen des Servers als Chance, wieder einen tieferen Einblick in die Linuxwelt zu bekommen und somit auch Vorteile im beruflichen Werdegang zu erlangen.

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